ANMERKUNG: Alle Angaben sind nach bestem Wissen sowie aus verläßlichen Quellen erfolgt (Originalhandbücher, Fachzeitschriften). Dennoch kann KEINERLEI Garantie auf die Richtigkeit dieser Angaben gegeben werden. Ich übernehme daher keine Verantwortung für Hardware- oder Softwareschäden!!!

Da es sich bei den Anschlüssen der C64-Reihe nicht um Standardanschlüsse (jedenfalls aus PC-Sicht) handelt, gestaltet sich der Datentransfer relativ aufwendig. Man kann hierbei unterscheiden zwischen dem Transfer von einzelnen Dateien und dem Transfer von Disketten und Diskettenimages, sowie von Tapes und Tapeimages.

Dateitransfer

Da ich hier noch keine praktische Erfahrung habe, hebe ich mir diesen Teil für später auf.

Diskettentransfer mittels 1541-Floppy und X1541-Kabel

Da ich hier noch keine praktische Erfahrung habe, hebe ich mir diesen Teil für später auf.

Diskettentransfer mittels Catweasel-Controller (Amiga-Version)

Benötigte Hardware:

Installation

Die Installation des Controllers geht recht schnell vonstatten, vorausgesetzt man findet ein Plätzchen im Gehäuse. In meinem A1200 findet das gute Stück direkt über dem internen Uhrenport der Länge nach Platz. Als Kabelausgang für das Datenkabel kann man den unbenutzten Ausgang hinten rechts benutzen. Ferner ist es nützlich, den Strom durch ein geeignetes Y-Kabel von der Hauptplatine ebenfalls durch dieses Loch zu schleusen.

Bei der Installation der Software (Harddisk empfohlen, nicht unbedingt für das Programm, aber dann für die Disk-Images) sollte man die Frage nach den 1541-Disketten natürlich bejahen. Nach einem Neustart, und wenn die Hardware-Installation geklappt hat, sollte man ein Laufwerk namens CBM0: oder CBM1: haben, je nachdem ob man das Laufwerk vor oder nach der Kabeldrehung angeschlossen hat. Im zweifelsfall die Devices per Hand anmelden.

Benutzung:

Dieses Laufwerk kann man jetzt benutzen wie ein normales AmigaDOS Laufwerk, mit den Einschränkungen die das CBM-DOS jetzt so mit sich bringt, also maximal 16 Buchstaben Dateiname usw. Außerdem ist besonders, dass die Disk als erstes komplett in den Speicher geladen wird und die Änderungen im Speicher durchgeführt werden, also nicht wundern wenn das Teil bereits beim anmelden losrattern will. Mit "Diskchange " kann man die Änderungen zurückschreiben.

Der wirklich interessante Teil jedoch ist der Pseudo-Dateiname "$d64". Diese "Datei" repräsentiert die Diskette in ihrer Gesamtheit. Kopiert man jetzt eines der üblichen *.d64 Diskettenimages in diese Datei, dann entspricht die Diskette danach dem Image. Rückwärts geht das natürlich auch, d. h. man kann auf supereinfache Weise Diskettenimages erstellen, es geht vor allem superschnell verglichen mit selbst der schnellsten X1541-Lösung.

Die Sache hat bloß einen Haken, einen u.u. gewaltigen Haken: Man kann nur die ERSTE SEITE einer Disk auf diese Weise bearbeiten, die zweite nicht. Das liegt daran, dass ein PC-Laufwerk das Indexloch einer 5,25"-Disk zur Synchronisierung benötigt, unabhängig welcher Controller dranhängt. Bei einer gedrehten Disk ist an der Stelle wo eins sein sollte aber leider kein Indexloch. Die 1541 interessierte sich zwar nicht dafür, wohl aber die PC-Laufwerke. Softwareseitig lässt sich das leider nicht lösen, da die Schreib-Leseköpfe eines PC-Laufwerks um 4 Tracks versetzt angeordnet sind, d.h. man kommt auf der zweiten Seite nicht auf die untersten vier Tracks. Jetzt hat man drei Möglichkeiten:

Bevor man damit anfängt noch ein Praxistipp: Meine 1541 hat sich strikt geweigert, die mit dem Catweasel formatierten Disketten zu lesen. Formatierte ich diese jedoch zuvor in der 1541 klappt danach alles vorzüglich. Dies liegt daran, dass mein 5,25" Laufwerk am Catweasel eine HD-Variante ist, die im HD-Betrieb mit 80 statt 40 Tracks arbeitet. Daher ist der Schreib/Lesekopf auch nur halb so breit wie der eines DD-Laufwerks. Formatiere ich jetzt eine 40-Track Disk damit, bleiben links und rechts neben der Spur noch die alten Daten stehen. Das PC-Laufwerk stört sich nicht daran, wohl aber die 1541, da sie über einen breiteren Lesekopf verfügt, der mehr von der Spur "erwischt". Wenn man die Disk jetzt in der 1541 vorformatiert ist die ganze Breite der Spur gelöscht, und jetzt können auch die Daten, die vom PC-Laufwerk geschrieben worden sind auch von der 1541 sicher wieder gelesen werden.

Ach ja: HD-Disketten bereiten der 1541 arge Probleme, am besten sein lassen.

Außerdem sind nicht alle PC-Laufwerke dafür geeignet. Ich habe jedenfalls Probleme mit Teac-Laufwerken gehabt. Mittlerweile habe ich ein altes Toshiba, damit klappt alles einwandfrei. Angeblich sollen Mitsumis auch gut funktionieren.