Der 68020 Prozessor auf der Turbokarte wird mit fast doppelt so hoher Taktfrequenz wie der 68000 im Amiga getaktet, nämlich mit 14,2 Mhz. Und damit es leistungsmäßig auch wirklich abgeht, haben die Commodore- Entwickler dem 68020 Prozessor für die Rechenaufgaben noch einen mathematischen Coprozessor namens MC68881 und zur Verwaltung und Anpassung des Arbeitsspeichers im Amiga 2000 sowie auf der Turbokarte noch eine sog. Memory Management Unit, kurz MMU mit der Typenbezeichnung 68851 zur Seite gestellt. Auch eine Speichererweiterung um 2 oder 4 MByte 32-Bit Fast-RAM war auf der Karte zu finden.
Durch den neuen Prozessor kam es dank "unverbesserlicher" Programmierer zu diversen Kompatibilitätsproblemen mit einzelnen Programmen. Trotzdem arbeiten so gut wie alle "ernsthaften" Anwendungen mit der Karte zusammen. Und einige Programmpakete, etwa Raytracer, sind eigens für den 68020-Prozessor optimiert worden.
Übertakten lässt sich die Karte übrigens kaum, da sie ihren Referenztakt von der Hauptplatine des Rechners bezieht.













