Durch die Brückenkarten, auch "Bridgeboards" genannt, erweitert sich der Amiga um einen vollständig kompatiblen IBM PC/XT oder AT, der Dank des Amiga Multitasking-Betriebssystems neben dem Amiga eigenständige Aufgaben wahrnehmen kann.

Bei dieser Karte handelt es sich um die AT-Ausführung der A2088. Das Prinzip ist identisch. Die Technik besteht aus einem 80286 Prozessor mit 1 MByte RAM und einem HD 5,25" Diskettenlaufwerk. Ein Mathematischer Koprozessor vom Typ 80287 kann nachgerüstet werden. Die Steckkarte ist 1 1/2 Steckplätze groß, das heißt, auf dem hinteren Teil befindet sich noch eine Huckepackplatine, wodurch man je nach Montierung entweder einen Zorro- oder einen ISA-Steckplatz verliert. Im Gegensatz zur A2088 hat diese Karte ein Setup-Programm im BIOS-ROM untergebracht. Hier kann man die Festplattenparameter, die Systemzeit, den Typ der Diskettenlaufwerke und vieles mehr einstellen, ein typisches BIOS-Setup eben. Im Gegensatz zur A2088 und zum Sidecar gibt es bei der A2286 eine akkugepufferte Echtzeituhr. Nachteilig ist, dass der Anschluss für ein externes Amiga-Diskettenlaufwerk nicht vorhanden ist, dafür lassen sich alle gängigen PC-Laufwerstypen anschließen.

Die Software ist identisch zur A2088.

Datenblatt A2286 AT-Brückenkarte
Erscheinungsjahr : 1989
CPU : 80286 mit 8 Mhz
FPU : 8087 mit 8 Mhz kann nachgerüstet werden
Grafik : maximal CGA
16 Farben Farbpalette
640 x 200 in 2 Farben
320 x 200 in 4 Farben
80 x 25 und 40x25 Zeichen Textmodus
Sound : PC-Speaker
CA Neupreis : 4000 DM
RAM : 1 MByte (nicht auf der Platine erweiterbar aber über Steckkarten)
ROM : 8 KByte BIOS
Tastatur : Benutzt Amiga-Tastatur
Massenspeicher : 5,25" Diskettenlaufwerk mit 1,2 MByte Kapazität serienmäßig
Erweiterungen : Standard PC-XT Erweiterungen intern über PC-Steckplätze des Amiga
Input/Output : Externe Floppy