Das Lorraine Projekt umfaßt mehrere Prototypen, aus denen später bei Commodore der Amiga 1000 hervorging. Ursprünglich entwickelt wurden diese bei der Firma Hi-Torro, die sich später in Amiga umbenannte und von Commodore aufgekauft wurde als die Geldmittel am Ende waren.
Diese Prototypen bestanden aus ein paar Grundplatinen, an denen große Leiterplatinen mit Dutzenden von ICs angeschlossen waren, die die Logik einer frühen Version des späteren OCS-Chipsatzes repräsentierten. Es wurden mehrere, verschieden weit fortgeschrittene Geräte während der Entwicklung hergestellt, das Gerät auf dem Bild ist eines der letzten. Es handelt sich dabei um den Amiga PC Entwickerprototyp, der kurz vor der Übernahme Amigas durch Commodore hergestellt, aber wohl nicht fertiggestellt wurde.
Während der ersten Präsentation eines der Prototypen auf der Summer CES in 1984 fielen schon mal einzelne Chips aus, aber die Geschwindigkeit, mit der die Entwickler die defekten Chips lokalisierten und ersetzten, brachte die anwesenden Gäste zum Staunen.
Quellen und weiterführende Informationen
- Secret Weapons of Commodore - Lorraine [Englisch]














